8.000–13.000 € Provision, begrenzte Kandidatenpools und kein Schutz bei frühem Abgang. Was Headhunter für Physiotherapeuten wirklich leisten – und wo ihre Grenzen liegen.
Der Begriff „Headhunter" wird für sehr unterschiedliche Dienstleister verwendet. Für Physiotherapiepraxen sind vor allem drei Typen relevant:
Arbeitet mit einer Datenbank aktiv suchender Kandidaten. Schlägt Profile vor, sobald jemand passendes in der Kartei ist. Schnell – aber begrenzt auf Leute, die sich bereits gemeldet haben.
Sucht aktiv auf LinkedIn, Xing oder in Branchenverzeichnissen nach passenden Profilen und spricht sie an. Größerer Pool – aber im Physiotherapiemarkt oft schwierig, da Therapeuten dort kaum vertreten sind.
Vermittelt Therapeuten aus dem Ausland – zunehmend aus afrikanischen Ländern. Klingt nach einer großen Lösung, bringt aber spezifische Risiken mit sich, die Anbieter selten transparent kommunizieren.
Die häufigste Antwort auf diese Frage: „20 bis 30 Prozent des Bruttojahresgehalts." Aber das ist nur der sichtbare Teil.
| Kostenposition | Betrag | Hinweis |
|---|---|---|
| Provision bei Erfolg (klassisch) | 8.000–13.000 € | 20–30% eines Jahresgehalts von 38.000–42.000 € |
| Retainer (bei manchen Anbietern vorab) | 1.000–3.000 € | Vorabzahlung unabhängig vom Erfolg |
| Keine Besetzung → Opportunitätskosten | 6.000–8.000 € / Monat | Entgangener Umsatz während der Suche |
| Frühzeitiger Abgang des Kandidaten | erneute Provision fällig | Viele Anbieter bieten keine echte Bindungsgarantie |
| Realistische Gesamtkosten | 15.000–30.000 €+ | Inkl. Opportunitätskosten über Suchzeitraum |
Viele Headhunter bieten eine Gewährleistung von 3–6 Monaten an. Klingt gut – aber in der Praxis bedeutet das oft nur eine kostenlose Nachsuche, keine Rückerstattung. Wenn der neue Therapeut nach 4 Monaten kündigt, beginnt der Prozess von vorne.
Das grundlegende Problem ist struktureller Natur: Headhunter erreichen nur einen Bruchteil des tatsächlichen Therapeutenmarkts.
Wer sich bei einem Personalvermittler registriert oder auf LinkedIn aktiv ist, macht das aus einem Grund: Er sucht gerade einen neuen Job. Das sind – je nach Schätzung – 20 bis 25% aller Therapeuten. Der Rest ist in festen Arbeitsverhältnissen, grundsätzlich offen für etwas Besseres, aber nicht aktiv auf Suche.
Dieser „passive Markt" ist der deutlich größere Teil – und er ist über klassische Headhunter-Kanäle kaum erreichbar.
Headhunter arbeiten mit denselben Kandidaten, die sich auch auf Stellenportalen bewerben würden. Wer keinen Treffer findet, wartet.
Du weißt oft nicht, wen der Headhunter konkret anspricht, wie viele Profile gesichtet wurden oder warum bestimmte Kandidaten ausgeschlossen wurden.
Sobald der Kandidat die Probezeit übersteht, ist die Provision fällig – unabhängig davon, ob die Person langfristig zur Praxis passt.
Viele allgemeine Personalvermittler kennen den Therapiemarkt nicht im Detail. Was einen guten Physio ausmacht, welche Spezialisierungen relevant sind, welche Praxiskultur zu welchem Kandidaten passt – das geht im generalistischen Prozess oft verloren.
Eine wachsende Kategorie von Anbietern wirbt damit, Physiotherapeuten aus dem Ausland zu vermitteln – zunehmend aus afrikanischen Ländern. Die Versprechen: hochmotivierte Fachkräfte, engagierte Arbeitsmoral, Unterstützung durch den gesamten Prozess.
Was diese Anbieter seltener in den Vordergrund stellen:
Einige Anbieter werben mit Garantien oder Nachbesetzungsversprechen. Entscheidend ist: Was genau ist garantiert? Ab wann greift die Nachbesetzung? Werden Kosten erstattet, wenn der Therapeut nach 3 Monaten die Praxis verlässt? Diese Fragen sollten vor Vertragsschluss schriftlich beantwortet werden.
Für Praxen, die eine Stelle in den nächsten 3–6 Monaten besetzen müssen, ist der internationale Rekrutierungsweg keine realistische Option – unabhängig davon, was der Anbieter verspricht.
Was Headhunter strukturell nicht können – den passiven Markt ansprechen – ist genau das, was Social Recruiting leistet. Über gezielte Kampagnen auf Instagram und Facebook werden Therapeuten dort angesprochen, wo sie ohnehin sind: in ihrer Freizeit, nicht in einer Bewerbungsmappe.
Der entscheidende Unterschied:
| Klassischer Headhunter | Social Recruiting (TheraTalent) | |
|---|---|---|
| Erreichter Marktanteil | ~20–25% (aktiv Suchende) | ~80–90% (inkl. passive Wechselbereite) |
| Kosten | 8.000–13.000 € Provision | transparente Pauschale, keine Provision |
| Besetzungszeit | 3–6 Monate (Ø Branche) | 4–8 Wochen |
| Transparenz | gering (Black Box) | hoch (messbar, nachvollziehbar) |
| Wiederholbarkeit | jedes Mal neue Provision | skalierbar für mehrere Stellen |
Wir haben Social Recruiting speziell für Therapieeinrichtungen entwickelt – mit Texten und Targeting, das auf Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden zugeschnitten ist. Keine Provision, kein Warten auf Datenbankeinträge, kein Jahreswarten auf ausländische Anerkennung.
TheraTalent erreicht mit Social Recruiting den Teil des Marktes, den kein Headhunter sieht. Schneller, planbarer, transparenter.
Kostenlose Erstberatung buchenKein Headhunter. Kein Stellenportal. Kein Jahreswarten.