Ratgeber für Praxisinhaber
Physiotherapeut einstellen – was kostet das wirklich?
Stellenanzeige, Headhunter, monatelange Vakanz – die meisten Praxisinhaber kennen nur einen Teil der tatsächlichen Kosten. Hier ist die vollständige Rechnung.
⏱ 7 Min. Lesezeit
✍️ TheraTalent Redaktion
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Die direkten Recruiting-Kosten im Überblick
Wenn Praxisinhaber über Recruiting-Kosten nachdenken, denken sie meist an das Offensichtliche: die Stellenanzeige. Aber das ist nur ein kleiner Teil der tatsächlichen Ausgaben.
| Kanal |
Typische Kosten |
Besonderheit |
| Indeed / Stepstone (Anzeige) |
500–2.000 € / Schaltung |
Keine Erfolgsgarantie, oft mehrere Schaltungen nötig |
| Mehrere Schaltungen über 3–6 Monate |
3.000–10.000 € |
Kumuliert bei langer Vakanz |
| Headhunter / Personalvermittler |
8.000–13.000 € |
20–30% des Bruttojahresgehalts, meist ohne Bindungsgarantie |
| Internationale Rekrutierung (inkl. Agentur, Sprache, Bürokratie) |
10.000–20.000 €+ |
Wartezeit 12–24 Monate, hohes Bindungsrisiko |
| Social Recruiting (TheraTalent) |
transparente Pauschale |
Keine Provision, schnellere Besetzung, planbarer Prozess |
Soweit der bekannte Teil. Was die meisten Praxisinhaber aber komplett aus ihrer Kalkulation herauslassen, sind die Opportunitätskosten – also das, was die Praxis verliert, solange die Stelle unbesetzt bleibt.
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Die unterschätzte Seite: Opportunitätskosten
Eine unbesetzte Physio-Stelle kostet Geld – jeden Tag, den sie unbesetzt bleibt. Nicht als Ausgabe, die man auf der Rechnung sieht, sondern als Umsatz, der einfach nicht entsteht.
Die Rechnung ist einfach: Ein Vollzeit-Physiotherapeut behandelt im Schnitt 5 bis 6 Patienten pro Stunde in einer typischen Praxis. Je nach Kassenmix und Behandlungsart liegt der fakturierbare Umsatz bei 60–75 € pro Behandlungseinheit – das ergibt:
Die durchschnittliche Vakanzzeit für Physiotherapeuten liegt laut Bundesagentur für Arbeit bei 157 Tagen. Das entspricht gut 5 Monaten – und einem entgangenen Umsatz von rund 32.000–35.000 €, bevor auch nur ein einziger Bewerber eingestellt wurde.
🚨
Das Paradox: Günstig sparen, teuer bezahlen
Viele Praxisinhaber scheuen die Kosten eines professionellen Recruiting-Dienstleisters. Dabei übersteigen die Opportunitätskosten einer langen Vakanz fast immer die Kosten einer schnellen, professionellen Besetzung.
Weitere versteckte Kosten einer Vakanz
Neben dem entgangenen Umsatz entstehen weitere Folgekosten, die sich schwerer beziffern lassen, aber real sind:
- →Mehrbelastung des Teams – Kollegen übernehmen Patienten, was zu Überlastung, schlechterem Klima und erhöhtem Kündigungsrisiko führt.
- →Patientenabwanderung – Wer monatelang keinen Termin bekommt, wechselt die Praxis. Und kommt oft nicht zurück.
- →Zeitaufwand des Inhabers – Bewerbungen sichten, Interviews führen, Absagen schreiben: Das kostet Stunden, die eigentlich in die Praxis fließen sollten.
- →Reputationsschaden – Lange Wartezeiten wirken sich auf Bewertungen aus und erschweren es, neue Patienten zu gewinnen.
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Rechner: Was kostet deine Vakanz wirklich?
Gib deine Praxiszahlen ein – und sieh sofort, was eine unbesetzte Stelle pro Monat und Jahr kostet.
Vakanz-Kostenrechner
Alle Felder können angepasst werden
Entgangener Umsatz / Tag
—
Netto-Opportunitätsverlust
Entgangener Umsatz / Monat
—
Bei gewählter Vakanzzeit
Gesamtverlust in deiner Vakanz
—
Über gesamte Vakanzzeit
* Reine Umsatz-Opportunitätskosten. Nicht enthalten: Mehrbelastung Team, Patientenabwanderung, Inhaberzeit.
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Methoden im Vergleich – was lohnt sich?
Wenn man Recruiting-Kosten und Opportunitätskosten zusammenrechnet, ergibt sich ein anderes Bild als beim bloßen Vergleich der Anzeigenpreise.
Stellenportale
5.000–10.000 €
direkte Kosten (mehrere Schaltungen)
- Bekannte Plattformen
- Keine Erfolgsgarantie
- Erreicht nur aktiv Suchende (~20–25%)
- Lange Vakanzzeiten möglich
- Hohe Opportunitätskosten
Headhunter
8.000–13.000 €
Provision bei Erfolg (20–30% Jahresgehalt)
- Kein Aufwand für Praxis
- Hohe Einmalkosten
- Kein Schutz bei frühem Abgang
- Begrenzte Kandidatenpools
- Wenig Transparenz im Prozess
Empfohlen
Social Recruiting
transparente Pauschale
keine Provision pro Einstellung
- Erreicht auch nicht-aktiv-Suchende
- Schnellere Besetzung (4–8 Wochen)
- Planbare Kosten
- Kein Aufwand für Praxisinhaber
- Spart massiv Opportunitätskosten
💡
Die entscheidende Frage ist nicht: Was kostet Recruiting?
Sondern: Was kostet es, wenn Recruiting zu lange dauert? Eine schnelle, professionelle Besetzung in 4–8 Wochen spart im Vergleich zur branchenüblichen Vakanzzeit von 5 Monaten oft 20.000–30.000 € an entgangenem Umsatz.
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Social Recruiting: Kosten und Ergebnisse
Social Recruiting hat in den letzten Jahren nachgewiesen, dass es für Physiotherapiepraxen funktioniert – schneller und planbarer als klassische Kanäle. Hier die ehrliche Einschätzung:
Was für Social Recruiting spricht
- Erreicht wechselbereite Therapeuten in Festanstellung
- Typische Besetzungszeit: 4–8 Wochen
- Keine Provision pro Einstellung
- Transparente, planbare Kosten
- Messbar: Kosten pro Bewerbung nachvollziehbar
- Stärkt nebenbei die Arbeitgebermarke
Worauf du achten solltest
- Das Arbeitsangebot muss attraktiv sein
- Nicht jeder Anbieter hat Branchenerfahrung
- Keine Garantie ohne passendes Praxisprofil
- Erfordert Feedback und Abstimmung am Anfang
✅
TheraTalents Ansatz
Wir haben Social Recruiting speziell für Therapieeinrichtungen entwickelt. Unsere Kunden sparen durch schnellere Besetzung im Schnitt deutlich mehr an Opportunitätskosten ein, als der Recruiting-Einsatz kostet. Das macht den ROI messbar positiv.
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Fazit: Die echte Gesamtrechnung
Wenn du die Kosten einer unbesetzten Physio-Stelle vollständig betrachtest, ergibt sich ein eindeutiges Bild:
| Szenario |
Direkte Kosten |
Opportunitätskosten (5 Monate) |
Gesamt |
| Stellenportal (erfolglos, 3 Schaltungen) |
~4.500 € |
~32.000 € |
~36.500 € |
| Headhunter (Besetzung nach 3 Monaten) |
~10.000 € |
~19.200 € |
~29.200 € |
| Social Recruiting (Besetzung in 6 Wochen) |
transparente Pauschale |
~9.600 € |
deutlich geringer |
Die Schlussfolgerung: Der teuerste Weg ist nicht der professionellste Anbieter – sondern eine lange Vakanz mit schlechtem Recruiting-Ergebnis.
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Häufige Fragen
Was kostet eine Stellenanzeige für Physiotherapeuten?
Eine Stellenanzeige auf Portalen wie Indeed oder Stepstone kostet zwischen 500 und 2.000 € pro Schaltung – ohne Erfolgsgarantie. Bei mehreren Schaltungen über Monate summieren sich die Kosten schnell auf 5.000–10.000 €.
Was kostet ein Headhunter für Physiotherapeuten?
Headhunter rechnen typischerweise 20–30% des Bruttojahresgehalts. Bei einem Jahresgehalt von 40.000 € sind das 8.000–12.000 € Provision – zahlbar nach erfolgreicher Besetzung, meist ohne Rückgabegarantie bei frühem Abgang.
Was sind Opportunitätskosten bei einer unbesetzten Physio-Stelle?
Pro fehlendem Vollzeit-Therapeuten entgehen der Praxis täglich rund 300–400 € an fakturierbarem Umsatz. Über einen Monat sind das 6.000–8.000 €, über ein Jahr bis zu 80.000 €. Diese versteckten Kosten übersteigen fast immer die direkten Recruiting-Kosten.
Wie schnell kann Social Recruiting eine Stelle besetzen?
Praxen mit attraktivem Angebot und professionell aufgesetzten Kampagnen berichten von Besetzungszeiten zwischen 4 und 8 Wochen – gegenüber den branchenüblichen 157 Tagen über klassische Kanäle. Das entspricht einer Einsparung von mehreren Zehntausend Euro an Opportunitätskosten.
Was kostet Social Recruiting bei TheraTalent?
TheraTalent arbeitet mit transparenten Pauschalen statt Erfolgsprovision. Die genauen Konditionen besprechen wir im kostenlosen Erstgespräch – individuell auf deine Einrichtung und deinen Bedarf zugeschnitten.
Rechne aus, was deine Vakanz dich wirklich kostet
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Social Recruiting: Kosten und Ergebnisse
Social Recruiting hat in den letzten Jahren nachgewiesen, dass es für Physiotherapiepraxen funktioniert – schneller und planbarer als klassische Kanäle. Hier die ehrliche Einschätzung:
Was für Social Recruiting spricht
Worauf du achten solltest
Wir haben Social Recruiting speziell für Therapieeinrichtungen entwickelt. Unsere Kunden sparen durch schnellere Besetzung im Schnitt deutlich mehr an Opportunitätskosten ein, als der Recruiting-Einsatz kostet. Das macht den ROI messbar positiv.